Erfolgreiche Forschungsklausur am GIK in Landau (Pfalz)

Die Mitglieder des Geodätischen Instituts (GIK) diskutierten am 22. und 23. Oktober 2026 in Landau (Pfalz) über die Vision, Strategien und Sichtbarkeit ihrer Forschung. Nach einer Begrüßung durch den Sprecher der Institutsleitung, Martin Breunig, wurde die zweitägige Klausurtagung hervorragend von Franziska Nickolaus (KIT-PEBA – Personalentwicklung und Berufsbildung am KIT) moderiert. Nach inspirierenden Vorträgen über Forschung als Berufung (Martin Breunig) sowie über Forschung und die Forschungslandschaft am KIT (Hansjörg Kutterer) wurden die aktuellen Forschungsschwerpunkte der drei Lehrstühle von Martin Breunig (Geoinformatik), Corinna Harmening (Geodätische Sensorsysteme) und Hansjörg Kutterer (Geodätische Erdsystemwissenschaften) vorgestellt. Darüber hinaus wurde wiederholt auf die forschungsbezogene Lehre in den B.Sc.- und M.Sc.-Studiengängen der Studieneinheit „Geodäsie und Geoinformatik“ Bezug genommen. In den Pitch-Vorträgen zu den Themen „Surface displacement monitoring with InSAR and GNSS“ (Markus Even), „Starlink mega-constellation as a sensor for climate change quantification“ (Thomas Grombein), „Towards Spatio-Temporal DEM AI Cube“ (Ruiqi Liu), „From Measurements to Understanding: Monitoring of Aging Infrastructure“ (Jakob Schmidt), „Ultrametic Geo-Data Analysis“ (Patrick Bradley) und „Mobile Laser Scanning Towards Digital Twin“ (Jiangyuan Song) wurden die Vielfalt, die Interdisziplinarität und das Potenzial für zukünftige Kooperationsprojekte deutlich. Es wurden konkrete Maßnahmen für den zukünftigen Arbeitsablauf auf dem Weg zu koordinierten Forschungsprojekten diskutiert. Die von Franziska Nickolaus eingebrachten Methoden, wie die Impact-Effort-Matrix und die SWOT-Analyse, waren in diesem Prozess äußerst hilfreich. Gleiches gilt für den Online-Vortrag von Frank Bode (KIT-FOR) zum Thema „Fördermöglichkeiten in Deutschland – mit besonderem Schwerpunkt auf der DFG“, der den jüngeren Mitgliedern der GIK einen Überblick verschaffte. Nicht zuletzt dürfte der Vortrag von Paul Kuper über KITopen und die am KIT verwendeten Publikationsmetriken einen bleibenden Eindruck bei den GIK-Mitgliedern hinterlassen haben. Die Klausurtagung endete am zweiten Tag mit einer Zusammenfassung und dem Aufruf zu einer besseren Sichtbarkeit der Forschungsleistungen am GIK. Unser Dank gilt allen Teilnehmern sowie den Mitarbeitern des Butenschoen-Hauses und den GIK-Sekretariaten für die erfolgreiche Organisation der Klausurtagung.