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Kinematische Vermessung

Längst hat sich die industrielle Messtechnik von ihren Fesseln der statischen Anwendung befreit. Immer öfter rücken kinematische Anwendungen in den Blickpunkt, bei denen die Bewegung selbst zum Zentrum des Interesses wird oder das zu vermessende Objekt nicht mehr starr und still darauf wartet, vermessen zu werden. Hierfür ist zum einen die Eignung bereits etablierter Messsysteme im Hinblick auf kinematische Anwendungen zu prüfen, zum anderen wird man nicht umhinkommen, neue Konzepte für diese neuen Aufgabenstellungen zu entwickeln. Die höchsten Anforderungen raumzeitlicher Positionierung sind im industriellen Fertigungsprozess zu finden.

Beispiel Kinematisches Vermessen eines Roboterarms.

Robotervermessung - Clip Kurzfilm über Robotervermessung. 

 

 

 

 

 

Die Echtzeit-Referenzpunktbestimmung von Radioteleskopen kann über lange Sicht nur während der (nicht-geodätischen) Betriebszeiten des Radioteleskops ökonomisch durchgeführt werden.

 

Zudem laufen am Geodätischen Institut derzeit Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit von kinematischen Messsystemen im Hinblick auf Anforderungen aus dem Bereich der kinematischen Vermessung. Zunächst gilt es die Positionsgenauigkeit bei bewegtem Zie ohne Zeitbezug zu bestimmen. Darüber hinaus wird bei der raumzeitlichen Positionierung die Verzögerungszeit benötigt, wobei deren Bestimmbarkeit eng mit instrumentenspezifischen Parametern verknüpft ist.

 

Eine neu entwickelte Reflektorhalterung (active hub) ermöglicht das Nachführen eines Reflektors für die optimale Ausrichtung zum Messsystem.